Führungswechsel bei der GGL: Christian Hochgrebe übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrats
Geschrieben von Erik Krüger · 11.7.2026

Führungswechsel bei der GGL: Christian Hochgrebe übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrats

Am 1. Juli 2026 übernahm Christian Hochgrebe, Staatssekretär für Inneres in Berlin, den Vorsitz des Verwaltungsrats der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) und folgte damit auf Sandro Kirchner, während die Behörde sich auf die erste gesetzliche Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 vorbereitet, die bis zum 31. Dezember 2026 abgeschlossen sein muss.
Der Übergang in der Leitung der GGL
Christian Hochgrebe übernahm diese Position zu einem Zeitpunkt, an dem die GGL ihre Aufgaben in der Regulierung des Glücksspiels in Deutschland koordiniert, und Beobachter stellen fest, dass der Wechsel nahtlos erfolgt, da Hochgrebe bereits mit den Strukturen der Behörde vertraut ist, während Kirchner die Geschäfte in den vergangenen Jahren geleitet hatte. Die GGL entstand als gemeinsame Einrichtung der Bundesländer, um einheitliche Standards für die Lizenzierung und Überwachung von Glücksspielangeboten durchzusetzen, und Hochgrebe bringt seine Erfahrung aus der Berliner Landesregierung ein, die in der Umsetzung von Regelungen zum Glücksspiel eine zentrale Rolle spielt.
Vorbereitung auf die Evaluierung des GlüStV 2021
Die bevorstehende Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags 2021, der seit dem 1. Juli 2021 in Kraft ist, zielt darauf ab, die Erreichung der festgelegten Ziele zu bewerten, darunter die Prävention von Sucht, die Kanalisierung der Nachfrage in den regulierten Markt, die Bekämpfung illegalen Glücksspiels sowie der Schutz von Spielern, und diese Aspekte betreffen direkt Angebote wie Online-Casino-Spiele mit Blackjack, Roulette und Baccarat, die unter den Regelungen der einzelnen Länder stehen. Forscher und Behördenvertreter haben in früheren Berichten darauf hingewiesen, dass die Evaluierung Daten zu Lizenzvergaben und Marktüberwachung einbeziehen wird, und die GGL sammelt bereits entsprechende Informationen, um den Prozess bis Ende 2026 abzuschließen.

Die Ziele des Vertrags werden in der Praxis durch Maßnahmen wie Spielersperren und Werbebeschränkungen umgesetzt, während die Behörde illegale Angebote identifiziert und gegen sie vorgeht, und Hochgrebe wird in seiner neuen Rolle die Koordination dieser Aktivitäten zwischen den Ländern leiten, was besonders relevant für die Überwachung digitaler Plattformen ist, auf denen Spiele wie Blackjack angeboten werden.
Relevanz für den regulierten Markt
Die Regulierung unter dem GlüStV 2021 hat dazu geführt, dass Lizenznehmer strenge Vorgaben zu Spielerschutz und Transparenz einhalten müssen, und die bevorstehende Evaluierung wird zeigen, inwieweit diese Vorgaben Wirkung zeigen, während die GGL unter Hochgrebe weiterhin mit den Landesbehörden zusammenarbeitet, um einheitliche Standards zu gewährleisten. Daten aus Berichten der Behörde deuten darauf hin, dass die Kanalisierung von Spielern in legale Angebote ein zentrales Anliegen bleibt, und die Überprüfung bis Dezember 2026 wird auch Auswirkungen auf die Behandlung von Online-Casino-Spielen unter staatlicher Aufsicht beleuchten.
Experten aus dem Bereich der Glücksspielregulierung haben beobachtet, dass der Führungswechsel in einer Phase stattfindet, in der die GGL ihre internen Prozesse für die Evaluierung stärkt, und Hochgrebe bringt dabei Erfahrungen aus der Innenpolitik ein, die bei der Abstimmung zwischen Bund und Ländern hilfreich sein können. Die Aufgaben der Behörde umfassen die Erteilung von Erlaubnissen für Online-Glücksspiel und die Überwachung der Einhaltung von Jugendschutzvorgaben, und diese Elemente fließen in die Bewertung des Vertrags ein.
Ausblick auf die kommenden Monate
In den Monaten bis zur Fertigstellung der Evaluierung wird die GGL unter der Leitung von Hochgrebe Berichte und Statistiken zusammenstellen, die den Erfolg der Ziele des GlüStV 2021 dokumentieren, und Vertreter der Länder werden in den Verwaltungsrat einbezogen, um regionale Unterschiede bei der Umsetzung zu berücksichtigen. Die Bewertung umfasst auch die Analyse von Maßnahmen gegen illegales Glücksspiel, die für Anbieter von Spielen wie Roulette und Baccarat von Bedeutung sind, und die Ergebnisse sollen bis Ende 2026 vorliegen, um mögliche Anpassungen des Vertrags vorzubereiten.
Die Arbeit der GGL zeigt, wie die Länder ihre Kompetenzen in der Glücksspielaufsicht bündeln, und der Wechsel an der Spitze des Verwaltungsrats markiert einen Übergang, der die Kontinuität der Regulierung sicherstellen soll, während die Vorbereitungen auf die Evaluierung laufen. Hochgrebe wird in seiner Funktion die Sitzungen des Gremiums leiten und die Abstimmung mit externen Partnern koordinieren, was die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen einschließt, die Daten zu Spielerverhalten liefern.
Zusammenfassung
Der Wechsel zu Christian Hochgrebe als Vorsitzendem des Verwaltungsrats der GGL am 1. Juli 2026 erfolgt parallel zur Vorbereitung auf die Evaluierung des GlüStV 2021, und diese Entwicklung unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen der Bundesländer, einheitliche Regulierungsstandards für Glücksspielangebote aufrechtzuerhalten. Die anstehende Überprüfung bis Dezember 2026 wird zentrale Ziele wie Suchtprävention und Marktkanalisierung untersuchen, und die Ergebnisse werden die weitere Ausrichtung der Aufsicht über Online-Casino-Spiele beeinflussen. Weitere Details zur Ernennung finden sich in Berichten von Fachportalen, während offizielle Veröffentlichungen der GGL zusätzliche Informationen zu den Evaluierungsprozessen bereitstellen.